Forschung, Entwicklung & Studien

Mit welchen Themen beschäftigen sich die Pioniere in IoT? Welche Visionen und Innovationen bergen Potenzial auch Ihr Geschäft? Erhalten Sie an dieser Stelle wertvolle Impulse aus Forschung, Entwicklung, Studien und wegweisenden Conventions zum Internet der Dinge.

Cassini GreenLab: Boards on Blockchain

Blockchain-Technologie kann geschäftliche Transaktionen unterstützen, beispielsweise bei der Abwicklung von Dienstleistungen zwischen smarten Endgeräten. Doch wie genau funktioniert das Ökosystem Blockchain? Ein konkreter Anwendungsfall im IoT-Umfeld hilft, um wichtige Akteure und ihre Beziehungen zu identifizieren und konzeptionelle und technische Herausforderungen greifbar zu machen. Drei Cassinis, drei agile Sprints, ein GreenLab.

Cassini und TH Ingolstadt: gemeinsame Trendforschung
dank Hochschulkooperation

Was im Jahr 2015 mit Fachvorträgen zu aktuellen IT-Themen an der Technischen Hochschule Ingolstadt begann, ist zu einer engen Kooperation mit dem Studiengang Wirtschaftsinformatik gewachsen. Studiengangleiter Professor Dr. Jürgen Hofmann freut sich über die Zusammenarbeit mit Cassini. Bei den Seminararbeiten des Wintersemesters 2016/17 standen Trends im Kontext Internet of Things im Fokus. Cassini betreute die studentischen Zweierteams von Beginn an aktiv bei der Themenschärfung, über die Grob- und Feingliederung bis hin zur Ausarbeitung. Drei ausgewählte Arbeiten möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

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Veränderung der Kundenbeziehung durch Internet of Things

In ihrer Seminararbeit beleuchten Matthias Süßmeier und Michael Kaiser die Auswirkungen von IoT auf die Beziehung zwischen Herstellern und Kunden. Dabei zeigen sie die Herausforderungen und Optionen für beide Seiten allgemein auf und veranschaulichen sie exemplarisch am Beispiel von Smart-Home-Produkten der Firma Bosch. Ihr Fazit: Durch IoT rücken Hersteller wieder näher an den Endkunden. Umfangreiche Analysedaten aus der Customer Journey sorgen für eine optimierte Customer Experience und eine zunehmende Individualisierung der Produkte. Voraussetzung dazu ist unternehmerischer Mut, Kooperation einzugehen und in Komponenten und Dienste zu investieren. Für die Kunden bedeutet dies schon heute mehr Bequemlichkeit bei der Organisation des Haushalts und der Freizeit. Durch IoT werde der gläserne Kunde immer realer, und das zum Nutzen von Herstellern und Verbrauchern.

Veränderte Geschäftsmodelle durch vernetzte Produkte

Michael Schlechta und Okan Yigit geben in ihrer Seminararbeit einen Überblick darüber, wie Firmen mithilfe von IoT ihre Geschäftsmodelle anpassen können und welche Auswirkungen vernetzte Produkte auf den Markt haben. Bei den Geschäftsmodellen spannen sie den Bogen von intelligenten Produkten und Services bis hin zum Open-Source-Konzept, bei der die Produktentwicklung durch eine Community getrieben wird. Außerdem betrachten sie bis personalisierte Produkte und den Marktplatz, der als offenes Geschäftsmodell dritte Marktteilnehmer einbindet. Mit Blick auf die Marktsituation zeigen sie auf, warum Hersteller vernetzter Produkte auf neue und veränderte Geschäftsmodelle angewiesen sind. Am Beispiel Car2X legen sie dar, welche Hürden Autohersteller überwinden müssen, um ein vernetztes Fahrzeug auf den Markt zu bringen.

Technische Herausforderungen für Hersteller von Internet-of-Things-Produkten

Oksana Poveshchenko und Eduard Sichwart machen in ihrer Seminararbeit deutlich, dass intelligente, vernetzte Produkte nur auf Grundlage einer völlig neuen Technologieinfrastruktur möglich ist. Dazu gehören vor allem neue Hardware-Komponenten und Software-Technologien. Am Beispiel eines smarten Kühlschranks zeigen sie die Anforderungen und Rahmenbedingungen für IoT-Hersteller auf. Technische Herausforderungen, um intelligente Produkte zu vernetzen, Daten zu erheben und im Sinne einer besseren Befriedigung von Kundenbedürfnissen zu verwerten, werten sie als überschaubar. Weitere Kundenvorteile sehen sie in der praktischen Alltagsgestaltung und der Kostenersparnis. Als nachteilig werden IoT-Geräten eine geringere Lebensdauer aufgrund der raschen Innovationszyklen attestiert und die Gefahr durch Cyberangriffe benannt.

Ihr Ansprechpartner:
Christoph Witt
Management Consultant
iot(@)no-spam.cassini.de 

Cassini GreenLab: Positive Emotionen durch Prototypen.

Der Einsatz von IoT-Technologie erfordert ein tieferes Verständnis ihrer Potenziale und den Mut, sie fürs eigene Business zu nutzen. Um hierfür den Weg zu bereiten, machte sich ein GreenLab Team im Sommer 2016 daran, mit positiven Emotionen zu überzeugen. Das Ergebnis: IoT zum Anfassen. In agilen Sprints wurden mit einfachen Werkzeugen drei Prototypen für unterschiedliche Use Cases realisiert.

Campus des Fortschritts: Ergebnisse aus dem IoTcamp.

Das Trendbarometer der IoT-Entwicklung ist das IoTcamp. Organisiert von Cassini, finden sich hier Vordenker und Treiber des Internets der Dinge zusammen, um über Möglichkeiten in Business, Prozessen und Technologien zu sprechen. Die Ergebnisse der Sessions sind interessante Denkanstöße auch für Ihr Geschäft. Drei Beispiele:

Session-Geber Gerrit Seidel von Telefónica Germany Next propagierte beispielsweise die Rückkehr in den Kindergarten. Auf den dort erlernten Grundprinzipien wie dem Teilen und gemeinsamen Entdecken beruhten erfolgreiche Sharing-ModelleMehr

Über Intelligenten Energienetze sprachen Markus Duchon (fortiss) und Angelika Hiebl (Transaction Software) in ihrer Session. Sie haben eine Softwarelösung entwickelt, die ungenutzte Energie an den Ort des Bedarfs vermarktet – zum Beispiel die Stromspitze der eigenen Photovoltaik-Anlage an das Netz des Nachbarn. Mehr

Sebastian Richter von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg führte den Diskurs über Herausforderungen der Blockchain-Technologie. Bei allem Wissen um Anwendungsszenarien gelte es insbesondere, Barrieren abzubauen und rechtliche, technologische und organisatorische Fragen in den Mittelpunkt zu rücken. Mehr